Hol Dir die volle Kraft der Superfrüchte!

Superfrüchte für jeden Tag

Superfrüchte (engl. superfruits) sind schon seit geraumer Zeit bekannt. Sie haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit und sorgen für viel Power. Bei regelmäßigem Verzehr können sich Superfruits positiv auf das Hautbild auswirken.

Was sind Superfrüchte?

Superfruits gehören zum sogenannten Superfood. Das sind Lebensmittel mit einer Menge gesunder Inhaltsstoffe. Dazu zählen:

  • sekundäre Pflanzenstoffe
  • Antioxidantien
  • Mineralstoffe
  • Vitamine

Allen Superfrüchten ist ein hoher Orac-Wert (ORAC = Oxygen Radical Absorbace Capacity) gemeinsam. An diesem Wert wird gemessen, wie viele Sauerstoffradikale das Superfood absorbieren kann. Da freie Radikale die Hautalterung beeinflussen können vermuten Forscher, dass diese Lebensmittel einen verjüngenden Effekt haben, der auf der Haut und im Blut messbar ist. Superfood und Superfruits haben bis zu 25-30 Prozent mehr antioxidative Inhaltsstoffe als herkömmliche Lebensmittel.

Die Top Superfrüchte

Allen voran hat die Acai Beere den höchsten ORAC-Wert bei den Superfruits. 100 Gramm entsprechen rund 102.700 Orac-Punkten, gefolgt von der Macai-Beere mit einem Wert von 75.000. Unvergleichlich viele Antioxidantien haben Goji Beeren, Holunder, Granberry, Birnen, Pflaumen und Äpfel. Einen besonders hohen Orac Wert haben Bohnen, Linsen, Artischocken, Rotkohl, Brokkoli, Radicchio, Süßkartoffeln, Spargel und Spinat. Das Potenzial von Paprika und Alfa-Sprossen ist mit einem Orac-Wert um die 900 begrenzter, aber trotzdem noch gesund. Einheimische Superfrüchte sind Erdbeeren, Himbeeren, Artischocken, Kartoffeln, Brombeeren und Trauben. All diese Superfrüchte lassen sich gut in die tägliche Ernährung integrieren.

Acai Beeren & Co

Die meisten Superfruits kommen von weit her. Die kleinen runden blauen Acai-Beeren sehen aus wie Heidelbeeren. Acai-Beeren stammen aus Brasilien. Der Geschmack definiert sich etwas erdig. Acai-Beeren sind in Deutschland aufgrund des Geschmacks oft als Pulver oder Tabletten erhältlich, die Smoothies, Shakes oder Joghurt zugesetzt werden können. Genau wie Aronia verleiht es Müsli oder Smoothies eine intensive Farbe. Aronia Beeren werden in Russland und in einigen europäischen Ländern geerntet. Sie stammen ursprünglich aus Nordamerika. Die kleinen blauen Beeren schmecken leicht säuerlich. Sie wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, stärkt Herz und Kreislauf und mindert das Wachstum von Krebszellen. Aronia ist als Saft, Pulver, Fruchtschnitten und als Aufstrich erhältlich. Bekannt als Superfruits sind Sanddorn aus Asien und Acerola aus Brasilien. Sie besitzen besonders viel Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt und Vitamin E, das die Hautalterung beeinflusst. Allen Superfruits gemeinsam ist: sie schmecken recht sauer.

Einheimische Superfrüchte

Sie haben den Vorteil, dass Sie immer verfügbar sind und nicht erst über lange Strecken importiert werden müssen. Sie wachsen im Garten hinterm Haus. Unverarbeitete Früchte sind besonders reich an Ballaststoffen, was sich positiv auf Darmgesundheit und Verdauung auswirkt.

Superfrüchte in die Ernährung integrieren

Den Top -Orac Wert haben 100 Gramm Gewürznelken. Er liegt bei 314.446. Wer isst aber 100 Gramm Gewürznelken auf ein Mal? Wie bei allen Superfruits gilt es, diese geschickt in die tägliche Ernährung zu integrieren. Wer Superfruits über längere Zeit in seinen Speiseplan aufnimmt, der wird eine deutliche Leistungssteigerung spüren. Pulver und Fruchtpüree lässt sich Desserts, Müsli, Joghurt, Smoothies und Getränken zusetzen. Muffins und Cupcakes erhalten mit Superfruits eine gesunde Note. Andere Superfruits eignen sich als gesunder Snack zwischendurch, als Ergänzung zum Frühstück oder als Getränk.

Superfrüchte zum Frühstück

Sind Sie ein Müsli Fan, dann lässt sich der morgendliche Energiespender mit Bananen, Brombeeren oder Kiwi aufwerten. Farben Sie Ihren Naturjoghurt mit Acai- oder Aroniapulver oder geben Sie eine Messerspitze grünen Tee als Matchapulver dazu. Deftige Brotaufstriche lasen sich statt mit fettreicher Wurst aus Tomatenmark, Zwiebeln, Gewürzen und Basilikum oder gedünsteten und zerkleinerten Möhren mit Kokosflocken herstellen. Wer schon am Morgen einen Energieschub braucht, kann Bananen und Erdnüsse pürieren oder aus Blaubeeren, Aronia- und Acaiplver einen Brotaufstrich herstellen.

Superfrüchte als Shake oder Smoothie

Selbst hergestellte Getränke mit Superfrüchten haben den Vorteil, dass sich der Geschmack nach den eigenen Vorlieben variieren lässt. Die Grundzutaten sind Milch, für Veganer eher Mandelmilch, das Pulver mit den Superfruits und nach Bedarf auch frischen Beeren, oder pürierte Früchte. Neben einer leckeren Farbe enthalten die Shakes und Getränke wertvolle Inhaltsstoffe, die über den Tag verteilt für Wohlbefinden sorgen. Wer grüne Smoothies bevorzugt, der kann Avocado, Feldsalat und Brombeeren pürieren oder auf Bananen, Spinat und Fruchtfleisch von Ananas zurückgreifen.

Superfrüchte für die Seele

Wer für immer auf Süßes verzichten will, der braucht ganz viel Durchhaltevermögen. Superfrüchte lassen sich gut in Gebäck und Torten integrieren. Blaubeeren oder Himbeeren sind ein leckerer Tortenbelag. Probieren Sie eine Pizza mit Superfruits und belegen Sie den Pizzateig Stachelbeeren, Johannisbeeren, Erdberren, Bananenscheiben, Bromberren und Blaubeeren. Als Unterlage dient Cashewmus. Die Pizza wird bei 220 Grad im vorgeheizten Backofen höchstens 15 Minuten gebacken. Auch Eis lässt sich ganz gesund selbst herstellen. Dazu benötigen Sie 500 Gramm Bio-Orangen, ein Mango Eine Teelöffel Acerola-Pulver und ein Süßungsmittel nach Wahl. Die Zutaten werden zu Mus püriert und ein Eisbehälter gefüllt. Die Gefrierzeit beträgt zehn bis zwölf Stunden.


Superfrüchte lassen sich bequem in den Alltag integrieren. Oft müssen nur ganz wenige Gewohnheiten etwas verändert werden, um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen.